SEC-Verordnung

Am 10. Februar 2009 hat die SEC die endgültige Version ihrer Verordnung «Interactive Data to Improve Financial Reporting» veröffentlicht. Diese Verordnung zwingt alle an einer US-amerikanischen Börse kotierten Unternehmen, ihre Finanzberichte als XBRL-Dokument einzureichen. Nachfolgend sind die wichtigsten Punkte aus dieser SEC-Verordnung aufgeführt.

 

Das Startdatum ab wann ein in der USA kotiertes Unternehmen verpflichtet ist, seine Finanzzahlen im XBRL-Format einzuliefern, wird nach der Grösse des Unternehmens und nach der verwendeten Rechnungslegungsnorm (US-GAAP oder IFRS) festgelegt.

 

  • US-amerikanische und ausländische Unternehmen, welche US-GAAP verwenden und über mehr als 5 Milliarden Aktienkapital verfügen müssen  für die Finanzperiode, welche nach dem 15.06.2009 endet, ihre Daten in XBRL einreichen.
  • Alle andere grossen Unternehmen mit über 700 Millionen Aktienkapital müssen ihre Geschäftszahlen ab 15.06.2010 im XBRL-Format einreichen.
  • Restliche Unternehmen mit US-GAAP müssen Finanzzahlen ab 15.06.2011 in XBRL einliefern.
  • Ausländische Unternehmen, welche ihre Rechnungslegung nach IFRS vornehmen, müssen ab der Finanzperiode, welche am 15.06.2011 endet, die Geschäftsdaten in XBRL einreichen.

 

Alle Unternehmen, welche von der neuen SEC-Verordnung betroffen sind haben eine Übergangsfrist von drei Jahren bis zur zeitgerechten vollständigen Einreichung der Finanzdaten im XBRL-Format. Der Inhalt der XBRL-Dokumente muss genau dem Inhalt der gedruckten Berichte entsprechen.